Team-Tour 2013

Vor einer Woche war der Auftakt zur diesjährigen Team-Tour in Willingen mit dem offiziellen Training und der Qualifikation und dort waren auch 4 Schweizer mit dabei, unter anderem auch ich. Es war meine zweite Möglichkeit mich für einen Wettkampf im Weltcup zu qualifizieren. Diese Chance nutzte ich mit einem guten Qualifikationssprung, bei dem ich auf 126 Meter gesprungen bin. Diese Weite und die Startnummer 1 ermöglichten mir, mich während den ersten 17 Springern in der Leaderbox einzurichten. Diesen Moment habe ich sehr genossen und die Freude auf den Sonntag war bereits riesig. Davor war aber am Freitagabend noch die Eröffnungsfeier bei der die Teams vorgestellt wurden. Es war super vor all den Leuten zu stehen und Autogramme zu schreiben und Fotos zu machen. Am Samstag dann fand das Team-Springen statt, wo wir auch mitsprangen. Unser Team sprang in folgender Reihenfolge: 1. Gregor Deschwanden, 2. Killian Peier, 3. Ich und als letzter Simon Ammann. Der Sprung im Team-Wettkampf war nicht schlecht aber gelang mir halt trotzdem nicht so gut wie in der Quali. Es war toll das erste Mal vor solch einer Kulisse zu springen aber schade, dass wir den Einzug in den zweiten Durchgang nicht schafften.

Am Sonntag dann, konnte auf Grunde des sehr starken Aufwindes nicht gesprungen werden. Was ich natürlich ausserordentlich schade fand, denn es fanden sich wieder viele Leute im Stadion ein, das heisst es wäre eine super Stimmung gewesen und natürlich ist es schade, wenn man sich zum ersten Mal qualifiziert und dann nicht springen darf.

Am Montag durfte ich dann aber weiter nach Klingenthal und da nochmals die Qualifikation bestreiten. Montagabend bei der Eröffnungsfeier wurde ich zwar als Gregor Deschwanden vorgestellt, aber das hat Simon dann geklärt. Es war für mich aber erstaunlich wie viele Leute sich da in Klingenthal für diese Eröffnungsfeier an einem Montagabend eingefunden haben. Am Dienstag dann war es wieder sehr windig und daher musste bereits der zweite Trainingssprung abgesagt werden, da wegen der langen Wartezeiten zu wenig Zeit gewesen wäre. Das hat mir ein wenig Stress bereitet, denn ich musste von der Schanze runter, den Anzug wechseln und gleich wieder nach oben. Bei den ständig wechselnden Bedingungen hatte ich ein wenig Pech und hatte als einer von wenigen sogar Pluspunkte bei der Windkompensation. Mein Sprung war rein technisch gesehen ganz ok aber ich konnte zu wenig Druck am Schanzentisch anbringen und so reichte es mit dem Rückenwind im Hang um 0,9 Punkte oder eine halben Meter nicht für die Qualifikation. So musste ich am Mittwoch beim Springen zusehen und da musste ich nochmals diesem halben Meter nachtrauern, denn es wäre toll gewesen vor den 10‘700 Zuschauern zu springen und zu zeigen was ich kann.

Diese Woche war ein super Erlebnis und ich konnte einiges für die Zukunft lernen, so dass es das nächste Mal wieder klappt mit der Quali. Nun geht es nächste Woche nach Polen zum COC in Wisla.