Voll entspannt und ready to go!

Vor nun beinahe acht Wochen bin ich noch während der Saison nach Miami gereist. Es war schon hart, die Saison abzubrechen, doch als ich da war, konnte ich alles ziemlich schnell und einfach vergessen. Es ist mir so leicht gefallen, da ich auf super Leute getroffen bin und auch die Zeitverschiebung hat es mir schwer gemacht, die aktuellen Ereignisse in Europa live zu verfolgen. So ist beispielsweise die Nordische Ski WM in Lathi an mir vorbei gegangen.

Ich durfte in Miami eine tolle Zeit verbringen und eine ganz neue Lebensweise erfahren. Der Lebensstiel der Leute dort ist nicht so "straff", wie ich es mir aus der Schweiz gewohnt bin. So habe ich nicht selten eine halbe Stunde auf andere Leute gewartet. Auch die Unternehmenslust ist einigen am schönen Strand total abhanden gekommen, so bin ich oft selber trainieren gegangen und habe auch Museen besucht. Cool war auch der Ausflug mit einer Gruppe Freunden nach Key West, wo es richtig tolle Sonnenuntergänge zu bestaunen gab. Ebenfalls cool an diesem Trip nach Key West war, dass wir mit zwei Ford Mustang Cabriolets da runter gefahren sind.

Etwas, das mir am allerbesten gefallen hat, war das Calle Ocho Festival im Stadtteil Little Havana. Es ist ein riesiges Festival der Südamerikanischen Kulturen. Die Leute haben auf der Strasse vor diversen Bühnen mit live Musik getanzt und es gab etliche Essens- und Getränkestände, an denen man billig, super leckere Spezialitäten kaufen konnte. Sehr gut geschmeckt haben mir die Arrepas und die Paella.

Auch für Kunstliebhaber bietet Miami einiges und da ist wohl der Stadtteil "Wynwood" kein Geheimtipp mehr... auch ich habe mich von diesem Gebiet verzaubern lassen und bin oft dorthin gegangen und habe mir die wunderbaren Graffities angeschaut. Aber auch die kleinen Gallerien überall dort waren ganz schön. Das beste waren aber wohl die Bars und Lounges, die oft einen Garten im Innenhof hatten, dessen Wände ebenfalls mit Graffities dekoriert waren und zudem gab es oftmals Foodtrucks oder Stände. Live Musik war ebenfalls immer vorhanden, die man entweder tanzend oder auf einem gemütlichen Sofa geniessen konnte. Aber auch das Perez Art Museum war sehr eindrücklich mit einer interessanten Ausstellung und auch das Gebäude selber ist ein sehr spannendes Bauwerk von Herzog&De Meuron.

Natürlich habe ich auch ständig dafür gesorgt, dass ich jetzt nicht wieder bei null beginnen muss im Training. So habe ich einige Trainingseinheiten am Strand gemacht, wobei ich oft wie ein kleines Würmchen gewirkt haben muss neben all den Muskelbergen um mich herum. Auf den Wiesen der Parks konnte ich auch gut diverse Sprungvarianten machen und auch in die Fitnessstudios bin ich gegangen, wenn auch nicht oft, da diese sehr, sehr teuer waren.... Ich würde sagen, ich habe es geschafft fit zu bleiben. Vermutlich auch dank einigen Beachvolleyball-Sessions, welche immer richtig spassig waren, da alle Beteiligten relativ gute Volleyballer waren.

Nach den sieben Wochen, bin ich jetzt aber wieder froh, dass ich zu Hause bin. Damit beginnt nun eine weitere sehr spannende Zeit, mit der Vorbereitung auf die neue Saison und der Suche nach Sponsoren etc.

Beste Grüsse

Pascal

#fertigusbildig #roadtoolympia

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